Die Herausforderung

Für Kurzstreckenflüge ist der Propellerantrieb wirtschaftlicher als ein Düsenantrieb. Der Propellerantrieb ist jedoch mit einer Reihe von Nachteilen, wie einer exorbitanten Lärmentwicklung, der Übertragung von Vibrationen auf das Flugzeug und einer geringen Energieeffizienz hinsichtlich des Kraftstoffverbrauches, verbunden. Wie können diese Nachteile des Propellerantriebs überwunden werden?

Die Erfindung

Der RES-Propeller kombiniert radiale Propellerblätter mit einem kreisringförmigen Propellerblatt, das die Blattspitzen der radialen Propellerblätter untereinander verbindet. Im Propellerbetrieb wird der, auf die Propellerblätter treffende Luftstrom, beschleunigt. Dabei kommt es in der Rotationsebene der Propellerblätter zu einem abrupten Druckabfall, sodass sich die Strömungsröhre anströmungs-seitig erweitert und abströmungs-seitig verjüngt. Deshalb wird das kreisringförmige Rotorblatt mit einem Konuswinkel angeströmt. Aus der Fluggeschwindigkeit, aus der Umlaufgeschwindigkeit und aus dem Konuswinkel resultiert die Anströmung des kreisringförmigen Rotorblatts, wobei aus dem Auftrieb in der Rotationsebene eine tangentiale Antriebskraft, sowie ein in Flugrichtung wirkender Sog abgeleitet werden können.

Die Vorteile

  • Verbesserung des Wirkungsgrads eines Propellers um mindestens 25%
  • Vermeidung unerwünschter Lärmentwicklung
  • Unterdrückung von Vibrationen durch eine gleichmäßige Verteilung der am Propeller wirkenden Luftkräfte
  • Höhere Geschwindigkeiten für Propellerflugzeuge

Die Anwendungen

  • Geeignet für alle Arten von Flugzeugen
  • Geeignet auch für andere Fahrzeuge wie Luftschiffe, Luftkissenfahrzeuge
  • Insbesondere auch als Schiffsschraube geeignet